Bestleistungen am laufenden Band

Bei den Hessischen Hallenmeisterschaften zeigen sich die Jugend U16 und U20 des Leichtathletikclub Olympia Lorsch bestens in Form.

Den Auftakt zu mehreren Meisterschafts-Wochenenden in der frisch renovierten Leichtathletik-Halle in Frankfurt-Kalbach machten die Hessischen Titelkämpfe der Jugend U16 und U20 in den Einzeldisziplinen. Mit am Start waren auch sechs Athletinnen und Athleten des LC Olympia Lorsch, die sich von der starken Konkurrenz zu zahlreichen Bestleistungen beflügeln ließen. Als Sahnehäubchen gab es eine Silber- und zwei Bronzemedaillen zu feiern.

Bei der Männlichen Jugend U20 trat Leon Bartz in seiner Spezialdisziplin, dem Dreisprung, an. Gleich im ersten Versuch gelang ihm mit 12,88 Metern eine neue Bestleistung, die er mit einem weiteren Sprung auf 12,86 Meter auch bestätigen konnte. Damit durfte er sich über Silber freuen. Der Titel ging an Maximilian Fern (13,68 Meter, TSV Heiligenrode), der in allen Versuchen deutlich jenseits der 13-Meter-Marke landete.

Im Kugelstoßen der Männlichen Jugend U16 gingen beide Bronzemedaillen an LCO. Bei der Klasse M15 steigerte Benjamin Czogalla seine Bestleistung um fast einen Meter auf 11,52 Meter und musste sich im Kampf um Silber nur knapp Aaron Pompetzki (11,55 Meter, LSC Bad Nauheim) geschlagen geben. Den Titel sicherte sich Ferdinand Taschke (Eintracht Frankfurt) mit 12,31 Metern. Um einen Zentimeter die Nase vorn hatte dagegen Henry Malik in der Klasse M14: Mit der Bestleistung von 9,10 Metern setzte er sich gegen Leif Büddefeld (LG Diemelsee) durch. Der Abstand zu Gold und Silber war dagegen groß: Paul Faupel (LG Reinhardswald, 10,41 Meter) und Paul Riemenschneider (LG Alheimer/Rotenburg-Bebra, 9,60 Meter) lagen deutlich vor der Konkurrenz.

Auch im 60-Meter-Sprint zeigte Henry im Vorlauf mit 8,12 Sekunden eine sehr gute Leistung, die für den Einzug ins Finale gereicht hätte. Aufgrund von Rückenschmerzen konnte er aber schon im Zwischenlauf nicht mehr antreten. „Wir wollten den Start im Kugelstoßen nicht gefährden“, erklärte sein Trainer Jürgen Sonnabend den Verzicht auf weitere Sprints. Für Luis Sierig reichte es trotz neuer Bestzeit von 8,69 Sekunden nicht ganz für den Zwischenlauf.

In das Finale der M15 schaffte es dagegen Maximilian Weinbach. Nach 7,83 Sekunden im Zwischenlauf bestätigte er im Finale seine neue Bestzeit aus dem Vorlauf von 7,80 Sekunden und wurde in einer Tausendstel-Entscheidung auf Rang 8 gesetzt. Zum überlegenen Sieg sprintete Fabian Stadie (7,49 Sekunden, SG Egelsbach). Beim Weitsprung verpasste Maximilian das Finale der besten Acht trotz neuer Bestleistung von 5,14 Metern denkbar knapp um einen Zentimeter.

Als einziges Mädchen des LCO ging Elise Huberti über 60 Meter der Klasse W15 an den Start. Mit 8,60 Sekunden im Vorlauf qualifizierte sie sich für die nächste Runde, konnte sich aber mit 8,64 Sekunden im Zwischenlauf nicht steigern und verpasste den Einzug ins Finale.

Nach diesem fulminanten Auftakt geht es für den LCO am nächsten Wochenende mit den Hessenmeisterschaften der Aktiven und Jugend U18 ebenfalls in Frankfurt-Kalbach weiter in der Hallensaison.

kede

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Über zwei Medaillen und zahlreiche Bestleistungen freute sich Betreuerin Yasmin Sonnabend mit ihren Schützlingen (v.l.) Henry Malik, Luis Sierig, Benjamin Czogalla und Maximilian Weinbach.

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